Die Analyse „EEG-Reform 2027 und Netzpaket: Wie geht es weiter mit den erneuerbaren Energieträgern?“ diskutiert, wie sich ausgewählte Änderungen im EEG-E 2027 und Netzpaket auf Investitionsentscheidungen von erneuerbaren Energieträgern (EE) auswirken können. Im Fokus stehen Maßnahmen, die das Preisgebot in EEG-Auktionen beeinflussen und damit relevant für den weiteren EE-Ausbau sowie die Entwicklung der EEG-Kosten sind. Die Analyse unterscheidet zwischen Maßnahmen mit direkter und indirekter Wirkung auf das Preisgebot.
Indirekte Maßnahmen wirken über die Ausgestaltung der Auktionsparameter auf das Preisgebot. Bei starkem Wettbewerb in der EE-Auktion können weiterhin kosteneffiziente Preisgebote zustande kommen. Lässt der Wettbewerb jedoch nach, können die Preisgebote steigen und Unterzeichnungen sich verschärfen. Direkte Maßnahmen wirken dagegen als Auf- oder Abschläge auf das Preisgebot und können räumlich differenziert ausgestaltet werden. Insgesamt können die Reformen den EE-Ausbau stärker an Kosteneffizienz und Netzverträglichkeit ausrichten, bergen zugleich aber Risiken höherer Gebote, unterzeichneter Auktionen und steigender EEG-Kosten.