Die Kurzanalyse zu den Eckpunkten des Gebäudemodernisierungsgesetzes untersucht die potenziellen Folgen der geplanten gesetzlichen Änderungen für den deutschen Wohngebäudesektor bis zum Jahr 2044. Die Analyse vergleicht das bisherigen Gebäudeenergiegesetz (GEG 2023) mit den neuen Eckpunkten des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG 2026). Der Vergleich wird in den Kontext der europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) eingeordnet, die ab 2030 verschärfte Nullemissionsstandards für Neubauten vorsieht. Zusätzlich werden die Auswirkungen einer möglichen Gesetzesänderung mit dem EWI-Gebäudemodell untersucht. Die Ergebnisse der Modellierung zeigt, dass der potenziell vermehrte Einbau von Öl- und Gasheizungen der Bedarf an fossilen und klimafreundlichen Brennstoffen im Jahr 2044 auf insgesamt 216 TWh ansteigen könnte – im Vergleich zu 158 TWh unter den strengeren GEG-Vorgaben.