Sylwia Bialek-Gregory ist seit September 2025 wissenschaftliche Geschäftsführerin des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI). Sie verantwortet die strategische und inhaltliche Weiterentwicklung des Instituts. Sie forscht insbesondere zur optimalen Ausgestaltung von Energiemärkten sowie zur ökonomischen Bewertung von Politikinstrumenten, außerdem zur Produktivitätsentwicklung in Deutschland sowie zum Strukturwandel. Neben der Forschung und Beratung am EWI unterrichtet sie auch an der Universität zu Köln.
Nach dem Studium der Internationalen Beziehungen sowie des Finanz- und Bankwesens an der Warsaw School of Economics promovierte sie in Volkswirtschaftslehre an der Goethe-Universität Frankfurt. Im Anschluss war sie an der New York University tätig, zunächst als Postdoktorandin und später als Volkswirtin. Danach wechselte sie in den wissenschaftlichen Stab des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung („Wirtschaftsweise“). Dort arbeitete sie schwerpunktmäßig an Fragen der Umwelt- und Energiepolitik und hat zunächst den Bereich Mikroökonomik und später die Themen Öffentliche Finanzen und Produktivität geleitet.
Sie ist Mitglied in zahlreichen Gremien und Beiräten, etwa im Fachbeirat des Kompetenzzentrums Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI), im fachlichen Beirat der DENEFF, Mitglied im Expertinnen- und Expertenkreis Datenökonomie in der Energiewirtschaft der dena. Im Jahr 2025 wurde sie vom Wirtschaftsmagazin Capital in die Liste der „Top 40 unter 40“ aufgenommen.
Erschienen in: Zeitschrift für Energiewirtschaft (ZfE), Vol. 49, Heft 4, 2025.