Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln gGmbH

Team

Konstantin Gruber, M.Sc.

Konstantin Gruber

ist seit 2020 Research Analyst am EWI. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Nachfrageflexibilität und der Modellierung von Energiesystemen. Vor seiner Zeit am EWI studierte Konstantin Gruber Economics mit den Schwerpunkten Energiemärkte und Arbeitsmarkt Ökonomie.

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Lebenslauf

Studien

Auftraggeber: Siemens AG und der Allgäuer Überlandwerk GmbH

Ökonomische Bewertung des Nutzens lokaler Koordinationsmechanismen in der Stromversorgung

Die vorliegende Studie analysiert lokale Koordinationsmechanismen aus ökonomischer Perspektive. Dazu werden Vor- und Nachteile von lokaler Koordination dargestellt und eingeordnet. Es erfolgt eine Abschätzung des Nutzens lokaler Koordination für zwei, ausgewählte Aspekte auf Basis existierender Literatur – dazu zählen die Deckung von Nachfrage nach lokal erzeugter Energie im Zusammenhang mit zusätzlichen Zahlungsbereitschaften für lokal erzeugten Strom sowie die Vermeidung von Verteilnetzausbau durch dezentrale Flexibilität. Weiterhin werden ausgewählte regulatorische Aspekte beleuchtet, die ein Hindernis für die Umsetzung darstellen.

Sonstige Publikationen

Max Gierkink, Michael Wiedmann, Konstantin Gruber, Martin Hintermayer; 2021
Auswirkungen einer Verschärfung der europäischen Klimaziele auf den deutschen Strommarkt
Hintergrund dieser Analyse ist, dass die EU ihr Klimaziel für das Jahr 2030 verschärft: Statt der bisher geplanten Reduktion von 40 Prozent soll ein Minus von 55 Prozent für das Jahr 2030 gegenüber dem Jahr 1990 erreicht werden. Die Analyse „Auswirkungen einer Verschärfung der europäischen Klimaziele auf den deutschen Strommarkt“ zeigt die Auswirkungen der Klimazielverschärfung auf den Kraftwerkspark, die Stromerzeugung, die Großhandelsstrompreise und das sektorale Klimaziel der Energiewirtschaft in Deutschland im Jahr 2030.
Dr. Simon Schulte, Fabian Arnold, Konstantin Gruber; 2021
Der Strompreis in Zeiten von Covid-19
Im Jahr 2020 war der mittlere Großhandelsstrompreis deutlich niedriger als im Jahr 2019. Gleich drei Faktoren haben preisdämpfend gewirkt: niedrigere Brennstoffkosten, geringere Stromnachfrage und mehr Strom aus erneuerbaren Energien. In der Kurzanalyse „Der Strompreis in Zeiten von Covid-19“ untersuchen Dr. Simon Schulte, Fabian Arnold und Konstantin Gruber, wie sich der Großhandelsstrompreis im Jahr 2020 entwickelt hat, welche Faktoren seine Entwicklung beeinflusst haben und welche Rolle die Covid-19-Pandemie dabei gespielt hat.