Der kontinuierliche Ausbau der erneuerbaren Energien prägt die Entwicklung des deutschen Energiesystems stark. Mit dem steigenden Anteil wetterabhängiger Erzeugung wächst die Volatilität im Gesamtsystem, was die Frage nach der künftigen Ausgestaltung des Strommarktes in den Mittelpunkt der Debatte rückt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die grundlegende Frage, wie die Netzintegration der erneuerbaren Energien effizient gestaltet werden kann und welche regulatorischen sowie marktseitigen Rahmenbedingungen notwendig sind, um erforderliche Flexibilitätspotenziale auf allen Ebenen sicher zu identifizieren und zu heben. Die wissenschaftliche Einordnung dieser komplexen Zusammenhänge ist eine wesentliche Voraussetzung für eine sachorientierte Diskussion über die künftige Architektur des Strommarktes.
Gemeinsam mit Experten des EWI (Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln) und weiteren Fachvertretern widmet sich das Berliner Wissenschaftsgespräch zur Energiewirtschaft aktuellen Herausforderungen des Energiesystems und nimmt deren fundierte systematische Einordnung vor.
Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 24. März 2026, von 14:00 bis 17.20 Uhr (anschließender Empfang) in Berlin (Landesvertretung NRW, Hiroshimastr. 12-16, 10785 Berlin).